Netzwerkarbeit

Um die Arbeitsabläufe effektiv zu gestalten, müssen die Informationswege kurz und die Kooperationsabläufe reibungsarm sein. Der besondere Bedarf an Zusammenarbeit hat seine Ursachen in der Komplexität der Lebenssituationen und den damit einhergehenden Notlagen, in der Vielfalt von Hilfsangeboten und in der Lebensweltorientierung der Schülerschaft.

 

Das Förderzentrum "Küstenschule Rostock" arbeitet unter anderem mit folgenden Kooperationspartnern zusammen: Erziehungsberechtigte,  Schulpsychologen, Jugendamt und freie Träger der Jugendhilfe, Arbeitsagentur, Berufliche Bildungsträger, Verbund- und Kooperationsschulen sowie Sportvereine.

 

Eine besonders enge und intensive Zusammenarbeit besteht mit dem Schulverein „Wirbelwind e.V.“.

 

Kooperationspartner im aktuellen Schuljahr sind unter anderem:

  • Breakdance Connexion e.V.
  • Paul Bornemann und Christian Kleist 
  • Musik 4 Alle
  • Live Music Now
  • F.C. Hansa Rostock e.V.
  • Integrativer Treff e.V.
  • Hanse Produktionsschule Rostock (Jugendhilfe Stadt und Land e.V.)
  • Transgourmet Deutschland GmbH & Co. oHG
  • Verein Wohltat e.V.

Wir bedanken uns bei allen Partnern für ihre großartige Unterstützung.

 

 

 

 

Berufliche  Orientierung

Die Berufliche Orientierung hat das Ziel, alle Lernenden bei der Entwicklung einer individuellen Berufswahlkompetenz zu unterstützen, so dass diese auf der Basis:

  • einer fundierten klischeefreien Selbsteinschätzung über ihre eigenen Interessen, Neigungen und Fähigkeiten,
  • konkreter individueller Arbeits- und Berufswelterfahrungen,
  • erworbener Kenntnisse über den Ausbildungsstellenmarkt, die Bildungswege und die ent-sprechenden Anforderungsprofile sowie
  • ihrer Bildungs-, Einkommens- und Karrierechancen eine begründete Berufswahl treffen können.

 

Unsere Berufliche Orientierung an der Küstenschule Rostock soll vor allem:

  • auf der Grundlage der jeweiligen Lernvoraussetzungen praxisnah und anschaulich erfolgen,
  • aufeinander aufbauende Erfahrungen ermöglichen,
  • an den Besonderheiten und Bedürfnissen unserer Lernende orientiert und
  • das geschlechtsspezifische Berufswahlverhalten bewusst hinterfragen, frei von Rollenstereotypen.

 

Zudem soll die Berufliche Orientierung gendersensibel und inklusiv gestaltet sein und die Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigen. Die Lernenden stehen im Mittelpunkt dieses Prozesses, wobei es das Ziel ist, sie bei der Entwicklung ihrer individuellen Berufswahlkompetenz zu unterstützen.

 

Im Kontext von pädagogischer Arbeit mit Lernenden mit dem Förderbedarf emotionale und soziale Entwicklung sollte Berufsorientierung als Prozess der Selbsterkundung verstanden werden: Themen wie die Rolle von Arbeit, eigene Werte, Selbstbild und Fremdbild müssen dabei ebenso bearbeitet werden, wie praktische Aufgaben in Form von Bewerbungsunterlagen zusammenstellen und handwerkliche Fähigkeiten auszuprobieren. Die Beschäftigung mit der eigenen Biografie, besonders in Hinsicht auf das zukünftige Leben, spielt in der Berufsorientierung eine große Rolle. Im Zentrum der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen steht dabei die positive Bestärkung ihrer Selbstwirksamkeit. Die Lernenden sollen ermutigt werden, Herausforderungen anzunehmen und immer wieder die Möglichkeit erhalten, ihre Fähigkeiten zu verbessern. Mit der Überzeugung, Aufgaben erfolgreich bewältigen zu können, wird ihr Verhalten nachhaltig positiv beeinflusst. Das Bewusstmachen der eigenen Verantwortung für Zukünftiges heißt konkret für die Lernenden das Kennenlernen eigener Stärken und Fähigkeiten, sowie das Wissen um die Möglichkeiten nach Beendigung ihrer Vollzeitschulpflicht.

 

Kontakt zu Jens Hogh, unserem Berufsberater der Bundesagentur für Arbeit, 

 

Kontakt zum Berufsberater

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